Weiterführendes Studium

Das Kommen Jesu auf diese Erde als Sohn Gottes erfüllte mehrere Funktionen zur gleichen Zeit. Zuerst einmal kam Jesus als der göttliche Sohn Gottes, um uns den Vater zu offenbaren. Durch seine Taten und Worte zeigte uns Jesus, wie der Vater wirklich ist und warum wir ihm vertrauen und gehorchen können.

Jesus kam auch als der verheißene Sohn Davids, Abrahams und Adams, durch den Gott versprochen hatte, den Feind zu besiegen und die Welt zu regieren. So kam Jesus, um den Platz Adams an der Spitze der Menschheit einzunehmen und den ursprünglichen Plan zu erfüllen, den Gott für sie hatte (1 Mo 1,26–28; Ps 8,4–9). Jesus kam, um der gerechte Herrscher zu sein, den Gott immer schon für diese Welt vorgesehen hatte.

„Die Worte, die am Jordan zu Jesus gesprochen wurden – ‚Dies ist mein lieber Sohn, an dem ich Wohlgefallen habe‘ (Mt 3,17) – schließen die ganze Menschheit ein. Gott sprach zu Jesus, der unser Stellvertreter ist. Wir werden trotz all unserer Sünden und Schwächen nicht von Gott als wertlos beiseitegeschoben, da ‚er uns begnadigt hat in dem Geliebten‘ (Eph 1,6 EB). Die Herrlichkeit, die auf Jesus ruhte, ist ein Versprechen der Liebe Gottes an uns … Das Licht, das aus den offenen Toren des Himmels auf das Haupt unseres Erlösers fiel, wird auch auf uns fallen, wenn wir um Hilfe bitten, um einer Versuchung zu widerstehen. Die Stimme, die damals zu Jesus sprach, sagt auch zu jedem gläubigen Menschen: Du bist mein geliebtes Kind, an dem ich Wohlgefallen habe!“ (SDL 95).

Fragen für ein Gespräch

1. Wir haben gelernt, dass uns ein besseres Verständnis der Worte und Taten Jesu hilft, Gott, den Vater, besser zu verstehen. Auf welche praktische Weise könnte ein besseres Verständnis von Jesus eure Beziehung zu Gott, dem Vater, bereichern?

2. Wir haben gelernt, dass die Art und Weise, wie Gott zu Jesus sprach und ihn behandelte, die Art und Weise ist, wie er zu uns sprechen und uns behandeln will. Was sollte uns das darüber sagen, wie wir andere behandeln sollen?

3. Denkt über die Bedeutung der ewigen Gottheit Christi nach. Was geht verloren, wenn wir glauben, dass Jesus irgendwie, auf irgendeine Weise, ein geschaffenes Wesen wie wir war, aber ans Kreuz ging? Stellt diesem Gedanken die Realität gegenüber, dass Christus der ewige Gott war und selbst ans Kreuz ging. Was ist der große Unterschied zwischen den beiden Vorstellungen?

4. Sprecht darüber, Gott die Ehre zu geben. Lest Offenbarung 14,7. Inwiefern ist es Teil der gegenwärtigen Wahrheit und der Dreiengelsbotschaft, Gott die Ehre zu geben?

Sabbatanfang: 16:42 Uhr Kassel / 16:26 Uhr Wien

08/01/2022

Der verheißene Sohn

09/01/2022

In diesen letzten Tagen

10/01/2022

Gott hat zu uns durch seinen Sohn gesprochen

11/01/2022

Er ist der Abglanz der Herrlichkeit Gottes

12/01/2022

Durch ihn hat er das Universum geschaffen

13/01/2022

Heute habe ich dich gezeugt

14/01/2022

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