Der Rhythmus der Ruhe

Lies für das Studium dieser Woche

1. Mose 1; 2. Mose 20,8–11; 16,14–31; 5. Mose 5,12–15; Psalm 92; Jesaja 58,13

Merktext

Und Gott segnete den siebenten Tag und heiligte ihn, weil er an ihm ruhte von allen seinen Werken, die Gott geschaffen und gemacht hatte. (1 Mo 2,3)

Wer kann sich vorstellen, wie der Schöpfungsakt – Licht inmitten der Dunkelheit, Ozeane voller Leben, plötzlich Vögel, die fliegen – gewesen sein muss? Und die übernatürliche Schöpfung von Adam und Eva? Wir können nicht einmal ansatzweise begreifen, wie Gott dies tat.

Aber nach all diesem aktiven Schaffen wandte Gott seine Aufmerksamkeit etwas anderem zu. Auf den ersten Blick schien es nicht so spektakulär wie springende Wale oder schillernde Federn. Gott machte einfach einen Tag, den siebten Tag, und dann machte er ihn zu etwas Besonderem. Noch bevor sich die Menschheit in unser selbst auferlegtes stressiges Leben stürzte, setzte Gott ein Zeichen als lebendige Gedächtnisstütze. Gott wollte, dass dieser Tag für uns eine Zeit ist, in der wir innehalten und das Leben bewusst genießen können – ein Tag des Seins und nicht des Tuns, an dem wir das Geschenk des Grases, der Luft, der Tiere, des Wassers, der Menschen und vor allem des Schöpfers jedes guten Geschenks feiern.

Diese Einladung blieb auch nach der Vertreibung des ersten Paares aus dem Garten Eden bestehen. Gott wollte sichergehen, dass die Einladung die Zeit überdauert, und so webte er sie von Anfang an in das Gefüge der Zeit ein.

Während dieser Woche werden wir Gottes wunderbare Einladung, immer wieder in eine dynamische Ruhephase einzutreten – und zwar an jedem siebten Tag –, genauer betrachten.

_* Studiere diese Lektion zur Vorbereitung auf Sabbat, den 28. August._

21/08/2021

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