Weiterführendes Studium

Lies Ellen White, „Der Test der Jüngerschaft“, S. 58–66 in Schritte zu Christus.

Ellen White sagt uns (unter anderem), dass wir, wenn wir wirklich auf den Meisterlehrer reagieren, uns danach „sehnen … sein Bild zu tragen, seinen Geist zu atmen, seinen Willen zu tun und ihm in allem zu gefallen“ (SC 61). In der Gegenwart Christi wird, wie sie sagt, „Pflicht … zur Freude“ (SC 61). Zieh die Bibel in Matthäus 5–7 zurate. Dort findest du die Bergpredigt, eine der großartigsten Zusammenfassungen dessen, was der Meisterlehrer seine Schüler wissen lassen wollte, wie auch den Leitgedanken seines Reichs, das aufzurichten er kam.

Fragen für ein Gespräch

1. So wie Gott Adam und Eva und auch Jakob ansprach, so spricht Jesus zu uns. Er versteht unsere tiefen Sehnsüchte und er verblüfft uns (wie er es bei Bartimäus tat), damit wir überdenken, wer wir sind und wohin wir gehen. Denkt in diesem Zusammenhang darüber nach, wie wir die Bibel unseren Kindern und einander nahebringen. Worin besteht der Unterschied zwischen mittelmäßiger Bibellehre und einer überzeugenden Art, die wirklich etwas im Leben der Menschen bewirkt?

2. Ist die Frage, wo man sich auf der Lebensreise befindet, rein persönlich oder könnte es hilfreich sein, dies mit Menschen zu besprechen, denen man vertraut? Inwiefern deutet die Vorstellung der Gemeinde als „Leib Christi“ (1 Kor 12,27) darauf hin, dass ein Gespräch mit anderen eine Möglichkeit sein kann, mit dem in Berührung zu kommen, was Christus uns wissen lassen möchte?

3. Wir haben am Donnerstag erfahren, dass Bartimäus, sobald er sehen konnte – sobald er von seiner körperlichen (und geistlichen) Blindheit befreit worden war –, Jesus auf dem Weg nach Jerusalem folgte. Auf diesem Weg hörte er jeden Tag die Weisheit des Meisterlehrers. Nun können wir annehmen, dass er das Bild Jesu tragen, seinen Geist atmen, seinen Willen tun wollte. Warum sollte jemand, wie es Schritte zu Christus ausdrückt, „Freude“ empfinden, wenn er einem so hohen Standard folgt wie dem, den Jesus in der Bergpredigt vertrat?

4. Beschäftigt euch mit der Frage am Ende des Donnerstagsabschnitts. Wie lernen wir, zwischen Gut und Böse zu unterscheiden? Wie definieren wir, was gut und was böse ist? Und warum ist das, was wir mit diesem Wissen machen, vielleicht noch wichtiger, als dieses Wissen an sich zu haben?

Sabbatanfang: 16:45 Uhr Kassel / 16:26 Uhr Wien

Zusätzliche Lektüre: Ausgewählte Zitate von Ellen G. White

Das Leben Jesu, „Die Bergpredigt,” pp. 287-304

Der Weg zu Christus, „Beweis der Gotteskindschaft,” pp. 40-47

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31/10/2020

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