Weiterführendes Studium

„Das wahre Ziel der Erziehung besteht darin, Gottes Bild im Menschen wiederherzustellen.“ (WAB 582) Mit dieser Vorstellung vor Augen können wir sehen, warum eine solide christliche Weltanschauung für die adventistische Erziehung unerlässlich ist. Schließlich ist, wie bereits erwähnt, Erziehung an sich nicht unbedingt gut. Menschen können mit Ideen und Einstellungen, die im Widerspruch zu den Prinzipien der Bibel stehen, erzogen, ja sogar hochgebildet werden. Deshalb muss unser adventistisches Bildungssystem auf der christlichen Weltsicht basieren. Das bedeutet somit, dass alle allgemeinen Bereiche der Bildung, Wissenschaft, Geschichte, Moral, Kultur usw. aus dieser Perspektive gelehrt werden, im Gegensatz zu einer Perspektive, die dem widerspricht oder sie sogar einfach ignoriert. Es wurde bereits gesagt, lohnt sich aber wiederholt zu werden: Es gibt keine neutrale Perspektive; das ganze Leben, die ganze Realität wird durch die Filter der eigenen Weltanschauung betrachtet, unabhängig davon, ob diese Weltanschauung überzeugend und systematisch durchdacht ist oder nicht. Daher ist es wichtig, dass die biblische Weltanschauung die Grundlage aller adventistischen Bildung bildet.

Fragen für ein Gespräch

1. Welche Beispiele aus der Geschichte, in der ganze Bildungssysteme sehr destruktiv waren (oder sogar sind), fallen euch ein? Wo geschah dies, was wurden die Schüler dort gelehrt und was können wir daraus lernen? Wie können wir unsere eigenen Bildungssysteme vor diesen destruktiven Einflüssen schützen?

2. Die Studienbetrachtung dieser Woche beschäftigte sich mit einigen Schlüsselpunkten einer christlichen Weltanschauung: der Existenz Gottes, der Schöpfung, der Bibel, dem Erlösungsplan und dem Gesetz Gottes. Welche weiteren wichtigen Elemente sollten in einer vollständigen Formulierung einer christlichen Weltanschauung enthalten sein?

3. Ein Denker des 18. Jahrhunderts schrieb einmal: „O Gewissen! Gewissen! Du göttlicher Instinkt, du sicherer Führer eines unwissenden und beschränkten, wenn auch intelligenten und freien Seins – du unfehlbarer Richter von Gut und Böse, der den Menschen dazu bringt, der Gottheit ähnlich zu sein.“ Was ist richtig oder falsch an dieser Einstellung?

4. Seht euch diese Aussage von Ellen White noch einmal an: „Das wahre Ziel der Erziehung besteht darin, Gottes Bild im Menschen wiederherzustellen.“ Was bedeutet das? Wie zeigt es uns, warum sich die adventistische Bildung so sehr von dem unterscheiden muss, was die Welt unter Bildung versteht?

Sabbatanfang: 18:10 Uhr Kassel / 17:49 Uhr Wien

Zusätzliche Lektüre: Ausgewählte Zitate von Ellen G. White

DER GROSSE KAMP ZWISCHEN LICHT UND FINSTERNIS, „Gottes Gesetz ist unveränderlich,“ pp. 438-439

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