Schöpfung in der Heiligen Schrift

Lies die folgenden Bibelstellen und schreibe auf, wie sich jeder dieser Autoren auf 1. Mose 1–11 bezog:

Matthäus 19,4–5

Markus 10,6–9

Lukas 11,50–51

Johannes 1,1–3

Apostelgeschichte 14,15

Römer 1,20

2. Korinther 4,6

Epheser 3,9

1. Timotheus 2,12–15

Jakobus 3,9

1. Petrus 3,20

Judas 11.14

Offenbarung 2,7; 3,14; 22,2–3

Jesus und alle neutestamentlichen Autoren beziehen sich auf 1. Mose 1–11 als verlässliche Geschichte. Jesus bezieht sich auf die Schriften von Mose und die Schöpfung von Mann und Frau (Mt 19,4). Paulus verwendet wiederholt den Schöpfungsbericht, um die theologischen Aussagen zu belegen, die er in seinen Briefen trifft. Er erklärte den Gebildeten in Athen: „Der Gott, der die Welt gemacht hat und alles, was darin ist, er, der Herr des Himmels und der Erde, wohnt nicht in Tempeln, die mit Händen gemacht sind.“ (Apg 17,24 EB) So bauten die neutestamentlichen Autoren auf die grundlegenden Eigenschaften des ersten Buches Mose auf, um dem modernen Leser die Bedeutung dieses wörtlichen Ereignisses zu zeigen.

Lies zum Beispiel Römer 5. Mehr als ein halbes Dutzend Mal stellt Paulus eine direkte Verbindung zwischen Adam und Jesus her (siehe Röm 5,12.14–19). Das heißt, er geht von der buchstäblichen Existenz eines historischen Adams aus – eine Sichtweise, die fatal gefährdet wird, wenn ein evolutionäres Ursprungsmodell eine wörtliche Lesart des Textes ersetzt.

Wenn die Autoren des Neuen Testaments durch die Inspiration des Heiligen Geistes und Jesus selbst den Schöpfungsbericht als verlässliche Geschichte ansahen, warum wäre es töricht von uns, wenn wir aufgrund von Behauptungen von gefallenen, fehlerhaften Menschen nicht dasselbe tun würden?

Wenn unsere Sinne an der Lieblichkeit und Schönheit der Erde Gefallen finden, dann laßt uns an jene zukünftige Welt denken, die nichts vom Elend der Sünde und des Todes weiß, in der die Natur nicht mehr den Schatten des Fluches trägt. Macht euch im Geiste ein Bild von der Heimat der Seligen, wißt aber, daß sie noch viel herrlicher ist, als die kühnste Einbildung sie auszumalen vermag. In den verschiedenen Gaben, die Gott uns in der Natur mitteilt, erkennen wir doch nur einen äußerst schwachen Abglanz seiner Herrlichkeit. „Was kein Auge gesehen hat und kein Ohr gehört hat und in keines Menschen Herz gekommen ist, was Gott bereitet hat denen, die ihn lieben.“ 1.Korinther 2,9. {WZC 62.3}

Dichter und Naturforscher haben viel über die Natur zu sagen, ein Christ jedoch kann sich an den Erdenschönheiten mit der höchsten Freude ergötzen; denn er erkennt in ihnen des Vaters Werk, er erblickt sowohl in der Blume wie im Busch und im Baum seine Liebe. Niemand versteht die Bedeutung von Berg und Tal, Fluß und See recht, der nicht darin einen Ausdruck der göttlichen Liebe zu uns Menschen erkennt. {WZC 63.1}

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