Den Herrn anbeten

Lies für das Studium dieser Woche

Nehemia 12,27–47; 1. Chronik 25,6–8; 1. Johannes 1,7–9; Johannes 1,29.36; 1. Korinther 5,7; Hebräer 9,1–11

Merktext

Und sie stimmten einen Wechselgesang an mit Lob und Preis dem HERRN: Denn er ist gut, denn seine Gnade währt ewig über Israel. (Esr 3,11 EB)

Der Merktext dieser Woche gibt uns Einblick in die hebräische Anbetungs- praxis und wie die Dankbarkeit der Menschen Gott gegenüber sich in sein Lob wandelte. 515 v. Chr. feierten sie die Einweihung des neuen Tempels (Esr 6,15–18) und etwa 60 Jahre später feierte das Volk dann die Einweihung der kompletten Stadtmauer Jerusalems (Neh 6,15–7,3; 12,27–43)

Nach der Aufzählung des Geschlechtsregisters in Nehemia 11 und 12 geht der Autor über zu der Zeit, in der die Einweihung der Stadtmauer gefeiert wurde. Es war Gepflogenheit beim Volk, Dinge Gott zu weihen: den Tempel, die Stadtmauer und sogar Häuser und öffentliche Gebäude. Eine derartige Weihe wurde sorgfältig vorbereitet und war von Gesang, Musik, Feiern, Opfern, Jubel, Freudenkundgebungen und Reinigung des Volkes begleitet. David etablierte die Gepflogenheit des Opferns während einer Einweihung und später folgten die Führer Israels seinem Beispiel, beginnend mit Salomo, als dieser die Bundeslade in den Tempel brachte (1 Kön 8,5).

Diese Woche werden wir betrachten, wie das Volk in dieser Zeit Gott anbetete, und dabei Dinge sehen, die wir, weil wir denselben Gott anbeten, auch auf uns übertragen können.

* Studiere diese Lektion zur Vorbereitung auf Sabbat, den 7. Dezember.

Zusätzliche Lektüre: Ausgewählte Zitate von Ellen G. White

“Die Arbeiter, die mit der Zubereitung des Baumaterials beschäftigt waren, fanden unter den Ruinen einige der gewaltigen Steine, die in den Tagen Salomos zum Tempelbauplatz gebracht worden waren. Diese machte man gebrauchsfertig und beschaffte auch viel neues Material. Bald waren die Arbeiten so weit gediehen, daß der Grundstein gelegt wurde. Dies geschah in Gegenwart von vielen Tausenden, die sich versammelt hatten, um den Fortschritt des Werkes mit eigenen Augen zu sehen und die Freude über ihren Anteil zu bekunden. {PK 394.1}

Während der Grundstein eingesetzt wurde, stimmten die vielen Anwesenden, begleitet von den Trompeten der Priester und den Zimbeln der Söhne Asaphs, „den Lobpreis an und dankten dem Herrn: Denn er ist gütig, und seine Barmherzigkeit währt ewiglich über Israel.“ Esra 3,11. {PK 394.2}”

30/11/2019

Den Herrn anbeten

01/12/2019

Gesang zu Ehren des HERRN

02/12/2019

Reinigung

03/12/2019

Zwei große Dankchöre

04/12/2019

Opfer als Teil des Gottesdienstes

05/12/2019

Priester und Leviten als Teil des Gottesdienstes

06/12/2019

Weiterführendes Studium