Weiterführendes Studium

Ellen White, Gute Nachricht für alle, „Ein Hauptmann sucht Gott“, S. 100–107 und „Juden- und Heidenchristen“, S. 142–151.

„Die Versammlung, die über diese Angelegenheit entschied, setzte sich aus Aposteln und Lehrern zusammen, die bei der Gründung der jüdischen und nichtjüdischen Christengemeinden führend gewesen waren. Dazu kamen gewählte Vertreter aus verschiedenen Gegenden. Älteste aus Jerusalem und Abgesandte aus Antiochia waren zugegen – Vertreter der einflussreichsten Gemeinden. Die Versammlung handelte in Übereinstimmung mit den Prinzipien eines erleuchteten Urteilsvermögens und mit der Würde einer nach Gottes Willen gegründeten Gemeinde. Als Ergebnis ihrer Beratungen erkann-ten sie alle, dass Gott selbst die zur Debatte stehende Frage damit beantwortet hatte, dass er den Nichtjuden den Heiligen Geist verliehen hatte. Und sie erkannten, dass es ihre Aufgabe war, der Leitung des Geistes zu folgen.

Nicht die Christenheit als Ganzes wurde aufgefordert, über diese Frageabzustimmen, sondern die ‚Apostel und Ältesten‘, Männer von Einfluss und Urteilskraft. Sie formulierten und gaben den Beschluss heraus, der daraufhin von allen christlichen Gemeinden angenommen wurde. Allerdings freu-ten sich nicht alle über diese Entscheidung. Eine Gruppe ehrgeiziger und selbstgefälliger Brüder war anderer Meinung. Diese Männer nahmen sich das Recht heraus, in eigener Verantwortung im Werk tätig zu sein. Sie murrten und nörgelten und legten neue Pläne vor, um das Werk der Männer niederzureißen, die Gott zur Verkündigung der Evangeliumsbotschaft berufen hatte. Von Anfang an gab es in der Gemeinde solche Hindernisse, und bis zum Ende der Zeit wird es so bleiben.“ (GNA 148)

Fragen für ein Gespräch

1. Welche Schritte zur Konfliktlösung aus den Berichten, die wir diese Woche betrachteten, können auf eure Ortsgemeinde angewandt werden, falls und wenn Uneinigkeit aufkommt? Auch wenn eines der Probleme, mit der die Gemeinde zu kämpfen hatte, theologischer Natur war – was können wir von diesen Berichten lernen, das der Gemeinde helfen kann, wenn kulturelle, politische oder ethnische Themen die Einheit bedro-hen? Welche wichtigen Prinzipien können wir von dem, was wir betrachtet haben, mitnehmen?

2. Seht euch noch einmal das obige Zitat von Ellen G. White an. Trotz des positiven Resultats waren einige noch immer nicht zufrieden. Was sollten wir aus dieser traurigen Tatsache lernen?

Zusammenfassung: Die frühe Gemeinde war von inneren Konflikten zu einer Reihe von Themen bedroht, die eine vernichtende Wirkung hätten haben können. Wir sahen, wie die Gemeinde unter Leitung des Heiligen Geistes und dadurch, dass sie sich unter Gottes Wort stellte, diese Konflikte lösen und Spaltung vermeiden konnte.

10/11/2018

Wenn Konflikte aufkommen

11/11/2018

Ethnische Vorurteile

12/11/2018

Die Bekehrung von Heiden

13/11/2018

Der Heilige Geist führt

14/11/2018

Das Konzil in Jerusalem

15/11/2018

Eine schwierige Lösung

16/11/2018

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