Weiterführendes Studium

Ellen White, Gute Nachricht für alle, „Pfingsten“, S. 30–37.

„Diese Freigebigkeit der Gläubigen war eine Folge der Ausgießung des Heiligen Geistes. ‚Die Menge der Gläubigen aber war ein Herz und eine Seele.‘ (Apostelgeschichte 4,32) Ein gemeinsames Anliegen war ihre Triebfeder: der Erfolg des Auftrags, der ihnen anvertraut worden war. Habsucht hatte in ihrem Leben keinen Raum. Ihre Liebe zu den Glaubensgeschwistern und zu der Sache, für die sie nun eintraten, war größer als ihre Liebe zu Geld und Besitz. Ihre Werke bezeugten, dass sie den Wert ihrer Mitmenschen höher schätzten als irdischen Wohlstand.

So wird es immer sein, wenn Gottes Geist vom Leben Besitz ergreift. Diejenigen, deren Herz von der Liebe Christi erfüllt ist, werden dem Beispiel des-sen folgen, der um unsertwillen arm wurde, damit wir ‚durch seine Armut reich‘ werden (2. Korinther 8,9). Alle Gaben, die sie aus Gottes Hand empfan-gen haben – Geld, Zeit, Einfluss – werteten sie nur als Mittel zur Förderung des Evangeliums. So war es in der Urgemeinde. Wenn in der Gemeinde von heute sichtbar wird, dass durch die Macht des Heiligen Geistes das Interesse der Glieder von den Dingen dieser Welt weggelenkt wird und sie willig werden, Opfer zur Verbreitung des Evangeliums zu bringen, wird die Verkündigung der Wahrheit einen mächtigen Einfluss auf die Zuhörer ausüben.“ (GNA 54)

Fragen für ein Gespräch

Lest noch einmal in der Studienbetrachtung dieser Woche, welche Faktoren dabei halfen, die Einheit zu erzeugen, die die frühe Gemeindeerlebte. Wie können wir als Gemeinde heute Ähnliches tun? Das heißt: Was könnte uns im Vergleich zu dem, was bei diesen Gläubigen damals geschah, fehlen?

Inwiefern ist das Beispiel dieser ersten Gemeinde im Neuen Testament, ein großzügiges Opfer für die Armen in Jerusalem zu geben, ein Beispiel für uns heute? Was ist mit anderen sozialen Problemen? Wie können sich Ortsgemeinden vor Ort einbringen, um Armut zu lindern und andere Grundbedürfnisse zu stillen?

Was können wir aus der traurigen Geschichte von Hananias und Saphira lernen? Welche Bedeutung hat der Ausdruck in Apostelgeschichte 5,5 und 5,11, dass eine „große Furcht“ wegen dieser beiden Todesfälle über die Gemeinde kam?

Zusammenfassung

Die frühe Gemeinde erlebte enormes Wachstum, weil Jesu Jünger sich be-wusst auf die Ausgießung des verheißenen Heiligen Geistes vorbereiteten. Ihr Miteinander und ihr gemeinsamer Glaube waren die Mittel, die der Heilige Geist nutzte, um ihre Herzen auf Pfingsten vorzubereiten. Nach Pfingsten veränderte der Heilige Geist diese neue Gemeinschaft weiterhin, wie sich in ihrer Großzügigkeit anderen gegenüber und ihrem enormen Gemeindewachstum zeigte.

27/10/2018

Wie die erste Gemeinde Einheit erlebte

28/10/2018

Vorbereitungstage

29/10/2018

Von Babel nach Pfingsten

30/10/2018

Einheit in Gemeinschaft

31/10/2018

Großzügigkeit und Gier

01/11/2018

Denkt an die Armen

02/11/2018

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