Babylon und Harmagedon

Lies fur das Studium dieser Woche:

Offenbarung 14,8; 16,19; Jesaja 52,9; Offenbarung 18,1-10; 16,12-16; 1. Könige 18,1-40; 1. Korinther 15,1-2

Merktext

Und auf ihrer Stirn war geschrieben ein Name, ein Geheimnis: Das Große Babylon, die Mutter der Hurer und aller Grauel auf Erden. (Offb 17,5)

Das Buch der Offenbarung enthält, wie wir bereits festgestellt haben, Bilder und Formulierungen des Alten Testaments. So kommt beispielsweise der Be-griff „Babylon“ sechs Mal in der Offenbarung vor. Gemeint ist allerdings nicht das alte Königreich Nebukadnezars, das bereits vor mehreren Jahrhunderten von der Bildfläche der Weltgeschichte verschwand. Vielmehr bediente sich Johannes der Bilder des Alten Testaments, um eine besondere Wahrheit zu betonen. In diesem Fall handelte es sich um Babylon als gewaltige politische und religiöse Macht, die Gottes Volk unterdrückt hatte – nun jedoch als gewaltige religiöse und politische Macht, die das Gleiche in der Endzeit tun wird.

Ähnlich ist es mit dem Begriff „Harmagedon“, der nur in der Offenbarung vorkommt, aber auf den hebräischen „Berg von Megiddo“ zurückgeht und einen örtlichen Bezug zum alten Israel hat. Es gibt viele Spekulationen über Harmagedon. Eine von vielen vermutete ist, dass in Megiddo eine große militärische Schlacht kurz vor dem Ende der Welt stattfinden wird.

In der dieswöchigen Studienanleitung werden wir Babylon und Harmage-don näher anschauen, um zu verstehen, was die Bibel uns mit diesen Bildern sagen möchte.

* Studiere diese Lektion zur Vorbereitung auf Sabbat, den 23. Juni.

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Weiterführendes Studium