Die Grundlage des biblischen Gebetes: Nimm Gottes Verheißungen in Anspruch

Die Grundlage des biblischen Gebetes: Nimm Gottes Verheißungen in Anspruch

Aller Glaube ist nutzlos, wenn wir nicht die Dinge in Anspruch nehmen, um die wir gebetet haben.

Lies 1. Johannes 5,14–15: Was ist der Grund dafür, dass wir zuversichtlich sein können, dass Gott uns hört und dass wir erhalten, worum wir ihn gebeten haben?

Der dritte Aspekt des biblischen Gebetes ist das Empfangen. Nachdem wir Gott gebeten und seinen Verheißungen geglaubt haben, müssen wir in Anspruch nehmen, was er verheißen hat. Wir nehmen Gottes Verheißung in Anspruch und danken ihm vertrauensvoll, schon bevor wir sie erhalten haben. Dadurch gehen die Verheißungen in unser Herz ein. Ellen G. White sagte, dass wir um jede Gabe bitten dürfen, die er verheißen hat. „Wir sollen aber auch glauben, dass wir’s empfangen werden, und Gott danken, wenn wir’s empfangen haben.“ (E 259)

In Lukas 8,11 verglich Jesus das Wort Gottes mit einem Samen. So wie der ganze Apfelbaum in einem Apfelkern enthalten ist, ist die Gabe Gottes in seinen Verheißungen enthalten. Wenn wir die Verheißung in Anspruch nehmen und Gott dafür danken, besitzen wir bereits die Gabe, die er verheißen hat. Wir erhalten die verheißene Gabe durch Glauben, noch bevor wir sie fühlen oder sehen können.

Das Beispiel der Auferstehung von Lazarus in Johannes 11 illustriert, dass Jesus auf diese Art betete. Jesus wusste genau, was Gottes Wille in dieser Situation war. In Johannes 11,11 wird uns gesagt, dass Jesus bereit war, Gottes Willen zu tun, und dass er gehorsam war. In Johannes 11,39–41 lesen wir, dass Jesus dem Vater im Voraus dafür dankte, dass er Lazarus auferstehen lassen würde, obwohl Lazarus noch im Grab war. Als Jesus Gott gedankt hatte, wurde ihm seine Bitte erfüllt. Als Gottes Kinder sollen wir von Gottes Verheißungen leben, nicht von seinen Erklärungen. Auch wenn wir nicht alles erklären können, können wir seinen Verheißungen vertrauen.

„Der Herr sagt: ‚Rufe mich an in der Not.‘ (Psalm 50,15) Er lädt uns ein, ihm unsere Sorgen und Nöte vorzutragen und ihn in beständiger Weise im Gebet um Hilfe zu bitten. Sobald Schwierigkeiten auftreten, dürfen wir unser Anliegen aufrichtig und ernst vortragen. Unser eindringliches Bitten ist für Gott ein Beweis dafür, wie sehr wir ihm vertrauen. Wenn wir erkennen, was uns fehlt, drängt es uns, wirklich ernst zu beten, und unser Vater im Himmel hat dann auch ein offenes Ohr für uns.“ (BRG 137)

Warum ist es so wichtig, immer alles im Gebet vor Gott zu bringen?

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